Forschungsprojekt MORO
(Modellvorhaben der Raumordung)


„Regionale Landschaftsgestaltung“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bearbeitung in einer Arbeitsgemeinschaft mit KOMM...ZEPT, Büro für Kommunikation, Motivation, Prozessbegleitung und Regionalentwicklung

Ort

Agglomerationsraum Basel

Jahr

2018-2019

Auftraggeber

Landkreis Lörrach





Ausgangsfrage

Welchen Beitrag kann die räumliche Planung zu einer aktiven Landschaftspolitik im Sinne der Europäischen Landschaftskonvention leisten? Dies ist die zentrale Frage, die das Forschungsfeld in regionalen Modellvorhaben untersucht. Zudem werden Vorschläge erarbeitet, wie sich die regionale Landschaftsgestaltung als Planungsaufgabe und Umsetzungsstrategie verstetigen lässt

Landschaftswandel

Für den umfassenden und dynamischen LandschaBearftswandel der letzten Jahrzehnte gibt es vielfältige Gründe: der Klima- und agrarstrukturelle Wandel, die Energiewende und die anhaltende Siedlungsexpansion. Die Auswirkungen betreffen nicht alle Regionen gleichermaßen. Aber nicht der Wandel der Landschaften an sich ist das Problem. Vielmehr verbindet sich mit dem Landschaftswandel die Frage, ob die räumliche Entwicklung den "kulturlandschaftlichen Leitbildvorstellungen" gerecht wird. Sind Transformationsprozesse im Sinne einer integrierten Landschaftsentwicklung plan- und steuerbar? Welchen Beitrag kann die räumliche Planung in diesem Zusammenhang leisten; welche Rolle kommt ihr zu?

TRI-Nation

Die trinationale Agglomeration Basel im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz ist in den letzten Jahrzenten stark gewachsen und bildet heute ein druchggehendes grenzüberschreitendes Schiedlungsgebiet, eingebettet zwischen dem deutschen Schwarzwald und dem Marlgräflerland, der französiscen Sundgauer Hügellandschaft und dem Schweizer und französischen Tafeljura und geprägt durch den Rhein. Diese Trinationalität ist Chance und Herausforderung für die grenzüberschreitende Landschaftsentwicklung und Landschaftsgestaltung.